Quo Vadis Multicloud ?

Single-Cloud, Multicloud, Hybrid-Cloud, on-premise ?

Cloud-Nutzung in Unternehmen. Quo Vadis Multicloud? Wie teilt sich aktuell der weltweite Cloud-Dienste-Markt auf- und wo geht es in Zukunft hin. Als erstes gibt es natürlich die großen IaaS-Anbieter wie Microsoft, Amazon, Google, IBM, HP, Rackspace, Oracle, und noch einige viele mehr. Diese Anbieter kann man fast schon “Komplettanbieter” bezeichnen- am Beispiel Microsoft: Es wird fast alles geboten, angefangen von virtuellen Server über Datenbanken, Office-Anwendungen, Email-System, Telefonie, Intranet, ERP, CRM und noch diverse Dinge mehr. Demgegenüber gibt es TAUSENDE von SaaS-Anbieter, die einzelne Dienste aus der Cloud anbieten. Worauf ich hinaus möchte: Das zukünftige Setup eines Unternehmens wird ein Multicloud Setup sein. Multicloud-Setup bedeutet, dass das Unternehmen diverse (20, 50 oder 100) unterschiedliche Cloud-Services in Benutzung hat, gleichzeitig (mit den typischen Anforderungen, die immer wieder aufkommen wie Single Sign-on, Datensicherheit, also auch die entsprechenden Prozesse dazu, aber auch das Thema Datenschutz). Der Aufwand hierzu (wenn man es richtig und konsequent macht) ist schon enorm hoch.

Vor- und Nachteile

Natürlich hat es Vorteile, wenn man sich auf einige, wenige Anbieter fokussiert. Synergieeffekte im Bereich Datenschutz und Prozessoptimierung ist da ganz vorne zu nennen. Aber es muss gut abgewogen werden, ob das Risiko einer Fokusierung auf diesen kleinen Anbieterkreis eingegangen werden soll oder nicht. Die Abhängigkeit eines Anbieters kann hier u. U. zu einem Showstopper werden (Es ist ein Unterschied, ob die komplette Azure-Infrastruktur steht oder ob “nur” Salesforce als CRM offline ist und andere Bereiche weiterlaufen).

Auf der anderen Seite gibt es auch gute Gründe, für bestimmte Prozesse auch wirklich dedizierte Software einzusetzen. Die, auf genau diesen Zweck hin programmierte und optimierte, Software hat sicherlich einen spezialisierteren und höheren Funktionsumfang – sie ist ein Spezialist auf “ihrem” Gebiet. Allerdings hat man damit eben den Mehraufwand, einen weiteren Anbieter zu pflegen, außerdem ist die Integration der unterschiedlichen Anbieter untereinander aufwändiger – und auch schwerer zu pflegen.

Der Cloud-Integrator macht´s …

Und wo geht es nun hin: Ich denke, dass ein Unternehmen sich zukünftig auf ein oder zwei Infrastrukturanbieter einigen wird- und darüber hinaus diverse “kleinere” Cloud-Anbieter für spezielle Zwecke ins Boot nehmen wird. Von dem eingesparten Manpower-Aufwand für die on-premise-IT wird einiges wieder notwendig an Aufwand, um die unterschiedlichen Cloud-Services zu orchestrieren, zu verwalten und gegenseitig ineinander zu integrieren. Killerjob der nächsten 10 Jahre ist der “Cloud-Designer” oder “Cloud-Integrator”.

Interessant hierzu auch der Artikel von Cloudcomputing-Insiderhttps://www.cloudcomputing-insider.de/multi-clouds-die-vierfache-transformation-a-698887/

Das könnte Dich auch interessieren …

1 Antwort

  1. 30. März 2018

    […] hat hier das Thema Hybrid-Cloud klar erkannt und weiß, dass in den meisten Fällen weitere Cloud-Anbieter mit im Boot […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere