Datenschutzgrundverordnung DSGVO

Heute gab es einen interessanten Beitrag in der IT-Business:

https://www.it-business.de/dsgvo-datenschuetzer-warnen-vor-panikmache-a-715928/

Thema waren die möglichen Sanktionen und Strafen, die die Aufsichtsbehörden ab dem 25.05.2018 verhängen können- verbunden mit der Frage, was hier u. U. verhängt wird.

Interessante Aussagen soweit:

Die Aufsichtsbehörden hätten zwar neue Befugnisse, doch „keiner geht mit der Registrierkasse am 26. Mai los und sammelt Bußgelder ein.“ (Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff)

 

„Die Verhängung von Sanktionen ist ein wichtiges Mittel, um den Datenschutz wirksam zu erreichen“, sagt Smoltczyk. Die Behörden hätten nun erweiterte Befugnisse und könnten auch verbindliche Anordnungen erteilen. Bei geringen Verstößen könnten etwa auch Verwarnungen ausgesprochen werden. Im Falle von Bußgeldern müssten diese verhältnismäßig ausfallen. „Bei sichtbarerer Zusammenarbeit werden sie moderat bleiben.“ (Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk)

Wie es wirklich sein wird, ist natürlich noch unklar. Ich habe vor einigen Tagen aber auch die Aussage eines Hardcore-Juristen gehört, der wörtlich die Aussage getätigt hat:

Glauben Sie (die Unternehmen, Anm. d. Autors) wirklich, dass wir das Thema nach einer 2-jährigen Übergangszeit nicht effektiv verfolgen und ggf. auch ahnden werden?

 

Es bleibt spannend.

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    Rüdiger Grimm

    Mein Name ist Rüdiger Grimm, willkommen auf dieser Webseite. Seit Jahren beschäftige ich mich mit den Themen “Digitale Transformation im Mittelstand” und “Prozesse / Lean / Six Sigma” und berate in diesem Bereich Kunden, angefangen von kleinen Unternehmen bis hin zum großen Mittelstand.